„Motivierende Gesprächsführung“  nach Miller & Rollnik ist ein empirisch abgestützter Beratungsansatz, dessen Ziel es ist,  Motivation für eine Verhaltensveränderung aufzubauen und diese dann auch konkret umzusetzen.

Der Ansatz eignet sich speziell für Menschen, die Schwierigkeiten haben, eine gewünschte Verhaltensänderung – z.B. Suchtmittelkonsum -   auch wirklich vorzunehmen.


Ursprünglich wurde die motivierende Gesprächsführung  entwickelt für Menschen mit Suchtproblemen. Bald aber zeigte sich, dass er auch für Menschen mit anderen gesundheitlichen Problemen wie Diabetes, Übergewicht etc. hilfreich war.


„Motivierende Gesprächsführung“  basiert auf einem neuen Verständnis von Motivation und Veränderungsbereitschaft.  Der Ansatz versteht Veränderungen nicht als eine fixe Eigenschaft sondern  als einen komplizierten Prozess, in dem ein Mensch erst mehrere Stufen durchläuft bis es zu einer greifbaren Veränderung kommt.


Dieser Veränderungsprozess wird  mittels der motivierenden Gesprächsführung unterstützt und gefördert:

  - vorhandene Motivation wird ausgebaut

  - die  Veränderungsbereitschaft wird angeregt

  - die Zuversicht, eine Veränderung auch schaffen zu können, wird gezielt gestärkt 

  - die anstehende Veränderung wird konkret geplant und unterstützt


Motivierende Gesprächsführung basiert auf der klientenzentrierten Psychotherapie, ist aber aktiver sowie direktiver angelegt und um Ansätze aus der kognitiven Verhaltenstherapie erweitert.



Literatur:  Miller, W.R., Rollnick,S.: Motivierende Gesprächsführung . Lambertus 2004


Was ist "Motivierende Gesprächsführung"?

lic. phil. Karin Lawaczeck

Fachpsychologin für Psychotherapie FSP

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